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Symposium

Kunst – Ort – Geschichte

12.11.2011

1991 wurde das Kunstprojekt Synagoge Stommeln initiiert; 2011 wurde – nach einer 20jährigen Ausstellungsgeschichte – eine Positionsbestimmung vorgenommen.

Im Rahmen eines eintägigen Symposiums im Martinushaus in Stommeln wurde das Verhältnis von Kunst, Ort und Geschichte reflektiert und die Synagoge Stommeln in Beziehung gesetzt zu Kunsträumen mit vergleichbaren historischen Prägungen.

Orte wie die Synagoge Stommeln, das Haus der Kunst in München oder der von den Nationalsozialisten umgestaltete Deutsche Pavillon der Biennale Venedig sind nicht einfache „White Cubes“; sie schaffen besondere Ausstellungsbedingungen. Das Symposium „Kunst – Ort – Geschichte“ fragte, wie sich das Wechselspiel zwischen Kunst und Ort unter solchen Bedingungen gestaltet. Wie gehen KünstlerInnen und AusstellungsmacherInnen mit Räumen um, die historisch in besonderer Weise aufgeladen sind? Gibt es bestimmte geschichtlich geprägte Rahmenbedingungen, die sowohl die Kunstproduktion als auch die Art des Ausstellens beeinflussen oder motivieren?

Das Trauma der Shoah und deren fortgesetzte künstlerische Reflexion standen im Mittelpunkt der Tagung, gleichzeitig sollten jedoch auch weiterführende Fragestellungen angesprochen werden: Wie kann ein Umgang mit der Vergangenheit an den aktuellen Kunstdiskurs anschließen?

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Foto: Werner J. Hannappel

Foto: Werner J. Hannappel